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Der perfekte Lebenslauf fürs Private Equity

Private Equity-Fonds sind wählerisch. Große Private Equity-Fonds sind noch wählerischer. So stellt beispielsweise Carlyle in London jedes Jahr nur fünf Mitarbeiter ein. Falls Sie also einen Fuß ins Private Equity bekommen wollen, dann benötigen Sie einen tadellosen Lebenslauf. Doch was bedeutet das? Dies bedeutet…

Große Namen

“Wonach Private Equity-Fonds wirklich suchen, sind helle, kluge Leute mit einer Menge Bestnoten mit Prädikat”, sagt David Howell vom Rercuitment-Unternehmen EM Finance. “Sie achten auf die Reputation der Bank, für die Sie arbeiten, die Qualität des Teams, in dem Sie bei dieser Bank tätig waren und ihrem Ranking mit diesem Team.”

Mittelgroße Private Equity-Fonds schauen sich nach anderen Namen um als Branchengrößen wie KKR und Blackstone. Während alle einen großen Wert auf die akademische Ausbildung legen, sind die großen Fonds vornehmlich an Leuten mit Bankerfahrung interessiert.

“Falls Sie zu einem mittelgroßen britischen Fonds gehen, dann dürften sie eher daran interessiert sein, von mittelgroßen Beratungshäusern wie Rothschild oder Lazard einzustellen”, sagt Logan Naidu vom Recruiter Cornell Partnership.

Ökonomische Kompetenz

Laut Gail McManus besteht der zentrale Punkt bei Private Equity-Unternehmen darin, die erfolgskritischen Informationen zu kommunizieren und nicht mehr.

“Der einzige Zweck des Lebenslaufes besteht darin, Ihnen ein Vorstellungsgespräch zu verschaffen”, sagt McManus. “Die Leute werden sich nicht mehr als 30 Sekunden Zeit nehmen, ihn zu lesen. Falls Sie in Private Equity arbeiten wollen, dann müssen Sie zu identifizieren in der Lage sein, was an einer Investmententscheidung erfolgskritisch ist. Daher müssen Sie schon in ihrem Lebenslauf ein Verständnis dafür zeigen, was an der Investmententscheidung, Sie einzustellen, erfolgskritisch ist.”

Was darauf hinausläuft, dass ein Lebenslauf nicht länger als eine Seite sein sollte; er sollte Bulletpoints umfassen; und alles wichtige für die Investmententscheidung’ sollte ganz oben stehen. Alles Unwichtige sollte indes übergangen werden – außer den Pflichtinformationen wie die Adresse, die am Ende stehen sollte.

Daher sollten Sie auch ihre akademischen Qualifikationen nennen, wobei Sie jedoch nicht ins Detail gehen sollten Beginnen Sie mit Ihrem Namen, Ihrer beruflichen Situation und Ihrer Ausbildung.

Darauf sollte eine Liste mit Ihren vorherigen Arbeitgebern folgen, wann Sie dort gearbeitet haben und was Sie persönlich dort gemacht haben. Falls Ihre Arbeitgeber wenig bekannt sind, dann müssen Sie eine kurze Beschreibung geben, sagt McManus, wie z.B. Boutique mit zehn Partnern, die von einem ehemaligen Partner von McKinsey gegründet wurde. Das Gleiche gilt für ausländische Hochschulen – falls Sie also eine bulgarische Spitzenuniversität besucht haben, dass müssen Sie das erläutern.

Einen bruchlosen Bericht über Ihre Arbeitserfahrung

Laut McManus suchen Private Equity-Fonds nach Leuten mit bruchloser Arbeitserfahrung. “Sie wollen die genauen Daten mit Monatsangaben und keine Lücken”, sagt die Expertin, “alle Lücken müssen ausgewiesen werden.”

Die Deal list gehört dazu

“Eine Deal list kann auch eine Ablenkungsmanöver darstellen”, sagt Howell. “Erwähnen Sie nicht jeden einzelnen Deal, in den Sie hineingeschnuppert haben, sondern nur diejenigen, zu denen Sie einen signifikanten Beitrag geleistet haben.”

“Sie werden auf dem falschen Fuß erwischt, wenn Sie Deals auflisten, bei denen Sie nur für eine Woche aufgetaucht sind”, warnt Howll.

Doch McManus hinterfragt, ob eine Deal list immer sinnvoll ist. “Sie müssen ihrem Lebenslauf keine Deal list beifügen, wenn Sie nicht schon sehr senior sind”, ergänzt McManus. “Vielmehr sollten Sie einige Schlüsseltransaktionen herausstreichen, an denen Sie gearbeitet haben und welchen Beitrag Sie dazu geleistet haben. Seien Sie sehr deutlich, was Sie persönlich beigetragen haben.”

Die Mentalität eines Investors

Obgleich dies schwer fällt, bevorzugen es Private Equity-Fonds laut Howell, wenn Sie in ihrem Lebenslauf das Denken eines Investors durchblicken lassen. “Es ist hilfreich, wenn Sie zeigen können, dass Sie auch Ihr eigenes Geld riskieren”, bemerkt Howell.

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