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Wo laut der Deutschen Bank die Investmentbanking-Jobs in 2013 versteckt sind

Wenn es nach den Analysten der Deutschen Bank geht, dann wird 2013 als kein gutes Jahr in die Geschichte des Investmentbankings eingehen. In einem Bericht von Anfang der Woche rechnen die Experten mit stagnierenden oder sogar sinkenden Erträgen und einem weiteren Abbau von 6 bis 7 Prozent der Investmentbanking-Stellen weltweit.

Demnach steht dem Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (FICC) wahrscheinlich eine schwierige Zeit bevor, was besonders für das Rates-Geschäft gilt. Dort würden die Erträge im Vergleich zum Vorjahr um 40 bis 50 Prozent einbrechen.

Allerdings gibt es auch Lichtblicke. So rechnen die Analysten der Deutschen Bank in einzelnen Sektoren durchaus mit einer positiven Entwicklung. Konkret:

1. Backoffice und Jobs rund um Regulierung

Zwar rechnen die Analysten auch im Backoffice nicht mit einem Personalaufbau, allerdings werde es hier eher weniger Entlassungen geben. „Nach 2013 werden die Investments für MiFID 2, Dodd-Frank, EMIR und für Backoffice-Komplexitäten die Kosteneinsparungen verlangsamen“, schreiben die Analysten.

2. Cash Equities Sales and Trading

Nach einigen herausfordernden Jahren im Aktiengeschäft, könnte in 2013 eine Trendwende stattfinden. Da die Volumen wieder zulegen, rechnet die Deutsche Bank mit einem besseren Cash Equities-Geschäft. Laut den Analysten werde das Aktiengeschäft durch strukturelle Veränderungen wie die Umstellung auf elektronische Handelssysteme belastet, denn das drücke auf die Margen. Dieser Trend werde auch in 2013 weitergehen, wobei die Volumen in 2012 allerdings „ungewöhnlich niedrig“ ausgefallen seien. Damit könnte Raum für einen Aufwärtstrend bestehen. Weiter betont die Deutsche Bank, dass die Erträge aus dem Aktiengeschäft eng mit der Zahl der gehandelten Aktien korrelieren.

Cash equity volumes

3. M&A-Advisory und Equities Underwriting

In diesen Bereichen rechnet die Deutsche Bank mit einer beträchtlichen Erholung der Erträge. Eine wachsende Weltwirtschaft werde auch den M&A-Volumen zugutekommen, wobei die Analysten mit einem Plus von 10 bis 15 Prozent rechnen. Doch besonders bullisch zeigen sich die Deutsche Bank-Analysten  für das Equities Capital Markets-Geschäft, für das die Analysten ein Ertragswachstum von stolzen 42 Prozent in 2013 erwarten. „Dies scheint ein starkes Wachstum zu bedeuten. Tatsächlich handelt es sich aber im Vergleich zu den zurückliegenden fünf Jahren nur um einen durchschnittlichen Wert“, schreiben die Analysten.

Leider gibt sich die Deutsche Bank für das Debt Capital Markets-Geschäft (DCM) weniger optimistisch. So sei das DCM-Geschäft in 2012 gut gelaufen. In 2013 würden die Geschäfte stagnieren oder sinken.

Das Diagramm zeigt die Prognosen für die einzelnen Geschäftsbereiche

Deutsche revenues by business

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