☰ Menu eFinancialCareers

Zurück am Arbeitsplatz? Wie Sie mit dem Neujahrsstress umgehen

zurueck

Frohes Neujahr! Kaum zurück am Arbeitsplatz stehen Sie wieder vor dem allseits bekannten Post-Holiday-Blues: Viel Arbeit und wenig Motivation. „Die Frustration und Depression, die wir bei der Rückkehr an die Arbeit empfinden, folgt oftmals aus der Erkenntnis, dass wir wieder in einem Teil unseres Lebens zurück sind, von dem wir nicht sehr motiviert sind“, sagt Justin Spray, Psychologe beim Londoner Beratungsunternehmen Mendas. Doch Ihre erste Woche zurück bei der Arbeit muss nicht ganz so schlimm ausfallen. Hier einige Tipps, die Ihnen die Rückkehr erleichtern:

1. Stellen Sie einen Plan für die Rückkehr zur Arbeit auf

Damit Sie nicht von negativen Emotionen während Ihrer Rückkehr zur Arbeit attackiert werden, sollten Sie bereits ein wenig Ihrer Urlaubszeit – vielleicht 30 Minuten – opfern und darüber nachdenken, was Sie noch von Ihrer Karriere erwarten. „Statt solche Emotionen zu ignorieren, sollten Sie auf sie eingehen und einen konkreten Plan aufstellen“, ergänzt Spray. „Schreiben Sie ihn auf. Wenn Sie sich dafür ein wenig Zeit nehmen, dann können Sie vermeiden, dass Sie über Ihre Arbeit nachgrübeln, was Ihren gesamten Urlaub stört.“

2. Vergessen Sie einfache Lösungen

Dabei sollte sich Ihr Plan nicht auf unrealistische, impulsive Neujahrs-Entscheidungen stützen. „Diese werden in einem falschen Umfeld getroffen, wobei Sie sich etwas selbst versprechen, das Sie später nicht umsetzen können“, rät der britische Arbeits-Psychologe Peter Morgan. „Das neue Jahr ist nicht der richtige Zeitpunkt, um solche Entscheidungen zu fällen. Eine bessere Zeit – gerade in der Finanzwelt – stellen Februar und März dar, wenn die neuen Budgets und Mitarbeiterpläne verabschiedet werden und wenn größere Geschäftsveränderungen überdacht werden.“

3. Vermeiden Sie eine Emailflut

Sie sollten sich nicht von Emails verschütten lassen: Werfen Sie einen kurzen Blick darauf und beschäftigen Sie sich nur mit den wichtigen Angelegenheiten. „Tappen Sie nicht in die Falle und beantworten sämtliche Emails“, rät auch der Arbeits-Psychologe Patrick Gibbons von peopleworking.co.uk. „Übergehen Sie diejenigen, die eine Zeitverschwendung darstellen. Schauen Sie sich Ihre Emails nur zweimal am Tag an. Gewinnen Sie Ihre Konzentration zurück. Denn Sie können weitaus mehr erledigen, wenn Sie Ihre persönliche Effizienz und Ihre Zeit sorgfältig managen.“

4. Konzentrieren Sie sich auf Ergebnisse

Gibbon rät, nicht härter, sondern intelligenter zu arbeiten. „Niemand ist während eines 14-Stunden-Tages produktiv. Die Leute können im Stress gefangen sein. Konzentrieren Sie sich auf Erfolge und Ergebnisse und wie Sie diese beeinflussen können. Das kann Ihr Arbeitsleben für immer verbessern und nicht nur nach einem Urlaub.“

5. Priorisieren Sie

Falls eine Aufgabe wichtige Vorteile mit sich bringt, dann stellt die erste Woche nach der Rückkehr zum Arbeitsplatz nicht den rechten Zeitpunkt dar, um diese anzugehen. „Bleiben Sie realistisch: Schauen Sie, was Sie mit zwei Händen, einem Kopf und X Stunden im Büro erledigen können“, sagt Paul Heng, Gründer von NeXT Corporate Coaching Services in Singapur. „Das Priorisieren wirkt hier Wunder. Sie können kein Superman sein – also versuchen Sie es erst gar nicht. Sagen Sie sich selbst, dass es sich nur um einen Job handelt und dass Sie Ihre Aufgaben bestmöglich erledigen.“

6. Arbeiten Sie an interessanten Aufgaben

Das Unwohlsein bei der Rückkehr zur Arbeit können Sie bekämpfen, indem Sie sich interessante und spaßige Aufgaben vornehmen, die motivieren und Sie in den Arbeitsmodus zurückversetzen. „Achten Sie darauf, was Sie haben und seien Sie dankbar dafür: Sie haben immer noch einen Job, der es Ihnen erlaubt, Ihr Leben zu genießen“, erläutert der Psychologe Daniel Koh vom Insides Mind Centre in Singapur. „Seien Sie geduldig, wenn sich die Dinge verändern, seien Sie fröhlich, arbeiten Sie ernsthaft, lieben Sie Ihren Job und sich selbst und erkennen Sie Ihre eigenen Stärken und Erfolge als solche an – gleich wie klein diese auch sind.“

7. Zerlegen Sie Ihre Probleme in kleine Einheiten

Hohe Arbeitsbelastung, Büropolitik, ein unangenehmer Vorgesetzter und lästernde Kollegen – es gibt keinen Zauberspruch, der diese während Ihrer ersten Woche nach dem Urlaub auf wundersame Weise verschwinden lässt. Daher sollten Sie sich spezielle Zeiten reservieren, um diese Probleme einzeln anzugehen. Mit anderen Worten: Zerlegen Sie Ihre Probleme in kleine Einheiten. „Auf diese Weise können Sie einen Elefanten in eine Mücke verwandeln. Denn es fällt immer leichter, Herausforderungen in kleinen Stückchen zu bewältigen“, erläutert Heng von NeXT Corporate Coaching.

Kommentare (0)

Comments

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier