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Credit Suisse setzt 120 Investmentbanker vor die Tür

Während die UBS mit einem Tusch die Streichung von 10.000 Stellen angekündigt hat, geht der Abbau bei der Credit Suisse schleichend voran. Jetzt kündigte der Schweizer Bankenriese in einer Pflichtmitteilung an den Staat New York an, in seiner dortigen Niederlassung 120 Leute vor die Tür zu setzen. Die Betroffenen sollen zwischen dem 30. Dezember und 4. März benachrichtigt werden.

Nach dem Worker Adjutment and  Retraining Act (WARN) sind die Banken im US-Bundesstaat New York verpflichtet, einen geplanten Stellenabbau bei den Behörden anzuzeigen. Die Credit Suisse bestätigte unterdessen die Meldung. Es handle sich um Kündigungen, die mit der angekündigten Verringerung der Kosten um 4 Mrd. Franken bis 2014 in Verbindung stehen. Insgesamt dürfte die Credit Suisse am Standort New York noch rund 8000 Mitarbeiter beschäftigen.

Der Kahlschlag unter den Investmentbanken dürfte auf absehbare Zeit  weitergehen. So hat die Strategieberatung Roland Berger in ihrem „Investmentbanking Outlook“ Ende November nachgerechnet, dass von den angekündigten Stellenstreichungen in der Branche noch 25.000 umgesetzt werden müssten. Darüber hinaus prognostiziert Roland Berger einen zusätzlichen Streichbedarf von weltweit 40.000 Jobs.

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