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Versicherer Talanx baut Stellen ab

Bei der Integration des Gerling-Konzerns in die Talanx-Gruppe wird es zu Personalabbau kommen. In welchem Umfang ist derzeit noch unklar.

Seit 1. Mai ist der Gerling-Konzern Teil der Talanx-Gruppe. Nun gilt es, die Integration beider Unternehmen voranzutreiben. Dies wird wie so oft nicht ohne Personalabbau vonstatten gehen. Dank geplantem starkem organischen Wachstum im Privatkundengeschäft und einem ertragsorientierten Ausbau des Industriegeschäfts soll der sich aus der Integration ergebende Planstellenabbau aber so gering wie möglich ausfallen.

Christian Hinsch, Talanx-Vorstandsmitglied und künftiger Gerling-Vorstandschef, dementierte auf der Hauptversammlung der Talanx-Gruppe einmal mehr die in der Presse kolportierte Zahl von 2.000 wegfallenden Stellen. Der Umfang des in den kommenden zwei Jahren anfallenden Stellenabbaus sei noch unklar, es sei “unverantwortlich, bereits Zahlen zu nennen,” zitiert die dpa den Talanx-Vorstand.

Die Personaleinsparungen nach der Gerling-Integration würden sich “sehr unterschiedlich über die verschiedenen Bereiche verteilen,” so Hinsch in einem dpa-Bericht weiter.

Die Hannoveraner Talanx-Gruppe, zu der auch der Industrieversicherer HDI und die Hannover Rückversicherung gehören, beschäftigt derzeit knapp 10.000 Mitarbeiter. Gerling beschäftigte zum Jahresende 2005 6.420 Beschäftigte, rund 350 weniger als ein Jahr zuvor.

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