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Berenberg Bank will Mitarbeiterzahl trotz Krise auch 2009 steigern

Die Berenberg Bank zählt sich zu den Gewinnern der anhaltenden Wirtschaftskrise und will ihren Wachstumskurs 2009 fortsetzen.

“Unser Ziel ist es, weiter Marktanteile zu gewinnen. Dazu werden wir sowohl unsere bestehenden Geschäftsfelder ausbauen als auch neue Bereiche aufbauen. Dementsprechend sind wir weiter auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern”, sagte Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter bei der Präsentation der Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr.

Bereits im vergangenen Jahr hat das Institut gegen den Markttrend Personal aufgebaut. Wegen des gestiegenen Geschäftsvolumens wuchs die Zahl der Mitarbeiter im Vergleich zu 2007 um zehn Prozent auf 837 (Vj. 760).

Das Private Banking verzeichnet weiter hohe Mittelzuflüsse. Mitten in der Finanzkrise setzt die Bank nun ein Zeichen und kündigt einen Ausbau des Filialnetzes an. Im Frühjahr eröffnet das Institut in Salzburg die erste Niederlassung in Österreich. Bislang ist Berenberg an acht Standorten in Hamburg, Bielefeld, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart und Wiesbaden vertreten.

Das internationale Private Banking wird von der Berenberg Bank (Schweiz) AG in Zürich gemanagt, wo gegenwärtig 63 Mitarbeiter arbeiten.

Im Investmentbanking wächst das Institut nach eigenen Angaben ebenfalls. Man werde die Dienstleistungen im Research nicht mehr auf das Small- und Mid-Cap-Bereich beschränken, sondern auf den Large-Cap-Sektor ausdehnen, kündigte Hendrik Riehmer an, der seit Jahresbeginn ebenfalls im Gesellschafterkreis sitzt.

Der damit verbundene Ausbau des Analystenteams steht nach Angaben von Personalchef Jürgen Hauser kurz vor dem Abschluss. Berenberg habe mit Hilfe von Headhuntern ein vierköpfiges Health-Care/Pharma-Team in London rekrutiert, so Hauser zu eFinancialCareers.

Der Rekruturierungsprozess von vier Finance-Large-Cap-Analysten sei ebenfalls bereits weit fortgeschritten.

Neu aufgebaut wird derzeit zudem der Bereich Sales Trading für Fixed-Income-Produkte. Hier hat Berenberg ebenfalls die Finanzkrise genutzt, um Banker von der Konkurrenz, in diesem Fall vier Mitarbeiter der Hypo-Vereinsbank in Hamburg, abzuwerben.

Dagegen wurde das Corporate Banking mit dem vor 18 Monaten errichteten Bereich Structured Finance zusammengelegt. Offizielle Begründung: “Um so unseren Unternehmenskunden gezielt Finanzierungslösungen anbieten zu können.”

Die Karriere-Webseite von Berenberg ist auch so gut gefüllt. Unter anderem sucht das Institut einen Relationship-Manager für Institutitionelle Investoren, Analysten für das Investmentbanking und diverse Private Banker.

Hauser versicherte ausdrücklich, dass es sich bei den Positionen nicht um “Fake”-Inserate handele. “Das sind alles Stellen, die wir nicht schnell besetzen müssen, die wir aber besetzen wollen,” so der Personalchef. Da es in diesem schwierigen Marktumfeld nicht auf ein paar Monate ankomme, lasse sich die Bank Zeit und warte auf die richtigen Kandidaten.

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