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Trotz Wachstumsstrategie geht auch bei HSBC Trinkaus der Stellenabbau vorerst weiter

HSBC

Die rosigen Zeiten scheinen auch bei HSBC Trinkaus vorerst vorbei zu sein. So hatten die Düsseldorfer als eine der wenigen Banken in Deutschland ihre Mitarbeiterzahl in 2011 um 130 auf 2577 Beschäftigte erhöht. Doch seit dem Jahreswechsel hat die deutsche Tochter der britischen Großbank HSBC über 30 Stellen wieder gestrichen.  Und ein Ende des Trends ist nicht absehbar. „Die Zahl der Mitarbeiter wird auch in den kommenden Monaten leicht rückläufig sein“, heißt es im Geschäftsbericht, den die Bank am heutigen Mittwoch (14. November) veröffentlichte.

Trotz des jüngsten Stellenabbaus legte der Personalaufwand in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,8 Prozent auf 259,5 Mio. Euro zu. Mithin ließ die Bank für jeden Beschäftigten durchschnittlich gut 102.000 Euro springen,  was immerhin 14,9 Prozent mehr als in 2011 waren. Allerdings dürften hierin auch Kosten für den Stellenabbau enthalten sein. Dennoch lag die Aufwands-Ertrags-Quote mit 68,2 Prozent innerhalb der selbst vorgegebenen Bandbreite von 65 bis 70 Prozent.

Angesichts des Marktumfelds können sich die Ergebnisse von HSBC Trinkaus jedoch sehen lassen. Der Vorsteuergewinn legte in den ersten drei Quartalen um 8 Prozent auf 186,6 Mio. Euro zu.  Trotz der aktuellen Kosteneinsparungen steht die Bank auch weiterhin zu ihrer Wachstumsstrategie in Deutschland. „Diese günstige Wettbewerbsposition will HSBC Trinkaus für weitere Steigerungen der Marktanteile in allen Geschäftsfeldern nutzen, wenngleich nun auch in Deutschland belastende Indikatoren für die weitere konjunkturelle Entwicklung erkennbar sind“, heißt es in einer Mitteilung. Die Expansionsbestrebungen spiegeln sich jedenfalls in der Bilanzsumme wider, die binnen Jahresfrist um 19,1 Prozent auf 25,6 Mrd. Euro zulegte.

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