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Der MBA-Bewerber: Wieso die Bewerbung für einen TOP-MBA einem Marathon von 16 Monaten gleicht

Ich hatte gerade nach meinem Abschluss angefangen, als Berater zu arbeiten und dachte daran, was ich weiter machen wollte. In diesem Jahr schaute ich mich um und fand die klassische Fortbildung für Berater: den MBA.

Während der letzten paar Jahre habe ich mich bei vielen tollen Business Schools in die Onlineformulare eingetragen und wurde daher zu diversen Admission-Events eingeladen. Diese veranstalten Schulen aus aller Welt regelmäßig in mehreren deutschen Städten, um sich vorzustellen. Ich habe auch an Messen teilgenommen und mit Kollegen gesprochen, die ihren MBA schon gemacht haben.

Was ich gehört habe, hat mich soweit überzeugt, dass ich mich, trotz meiner über 30 Jahre, entschlossen habe, die Bewerbung anzugehen. Das normale Durchschnittsalter beim MBA-Antritt ist aufgrund des US-Ausbildungssystems geringer. Zum Beispiel hat die Abschlussklasse der Harvard Business School von 2014 zum Studienstart ein Durchschnittsalter von 27 Jahren.

Meine Entscheidung stand schnell fest, einen Vollzeit-MBA zu machen, da nur für Vollzeitprogramme auch Kreditfinanzierungen angeboten werden. Ohne diese Möglichkeit kann ich mir schlicht den MBA nicht leisten. Stipendien gibt es zwar auch, aber auf diese möchte ich nicht setzen. Für mich steht ebenfalls die Entscheidung fest, einen Abschluss an einer renommierten US-Schule zu machen.

Euch lade ich dazu ein, an den Erfahrungen dieses fast 16 Monate dauernden Marathons teilzuhaben. Ihr könnt mir hier folgen und lesen, wie ich entweder bei einer guten Schule angenommen werde oder glorios scheitere (einer der Gründe, warum ich anonym bloggen werde). Sollte ich mit dieser Bewerbung scheitern, so habe ich auch noch immer einen Plan-B.

Ebenfalls möchte ich es den Lesern leichter machen, einen Eindruck vom Prozess, den Stolperfallen und den unausgesprochenen Regeln der Bewerbung zu bekommen. Mich hat es viel Zeit gekostet, den richtigen Zeitplan auszutüfteln. Schließlich folgen diese Schulen einer, fest auf die USA zugeschnittenen Choreographie.

Da ich in vielen Punkten kein „typischer Bewerber“ für Top-Schulen bin, werde ich auch Hilfe für die Vorbereitung in Anspruch nehmen. Auch benötige ich eine lange Vorlaufzeit, die aber jeder für eine entsprechende Schule einplanen sollte. Je besser die Schule, umso länger sollte die Vorbereitung sein. Mit meinen 16 Monaten bin ich wohl aber am oberen Limit. Viele Schulen haben mehrere Bewerbungsrunden, wobei es aber bei jeder schwerer wird, eine Zusage zu erhalten. Also möchte ich alle Unterlagen für die erste Runde fertig haben.

Der Plan für den Bewerbungsmarathon:

  • Ich habe bereits im Oktober angefangen, mich auf meinen GMAT vorzubereiten und werde diesen Ende Februar schreiben.
  • Im März /April werde ich mich um Stipendien bemühen.
  • Ende April werde ich auch einen Teil der „Choreographie mittanzen“ und die Schulen in den USA besuchen. Dabei werde ich die Liste von potenziellen Schulen kürzen.
  • Um mein Risiko zu streuen, werde ich mich bei fünf Schulen bewerben, auch wenn dies mehr Arbeit bedeutet.
  • Im Spätsommer werden die Formulare für die Bewerbungen wieder geöffnet und ich werde meine Unterlagen in der ersten Runde einreichen.
  • Im Idealfall habe ich im Oktober/November die Interviews.
  • Die Entscheidung der ersten Bewerberrunde sollte im Dezember 2013 oder Januar 2014 fallen. Ich hoffe, dann eine Zusage zu haben.

Kommentare (1)

Comments
  1. Sehr gut strukturierter Plan, ich würde dir aber raten, nicht alle Unterlagen in der Ersten Runde einzurreichen.

    Warte das Feedback auf deine Unterlagen ab, wenn du merkst, dass du keine Einladungen bekommst, hast du so noch die Chance nachzuarbeiten. Deine Erfolgschancen in der zweiten Runde sind auch nicht geringer, als in der ersten Runde.

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