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Droht eine Entlassungswelle nach dem BHF-Verkauf?

Der Verkaufsprozess der BHF-Bank gelangt in die heiße Phase: Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters sollen die Interessenten unverbindliche Angebote bis zum 16. August einreichen.

Als Interessenten werden die Liechtensteiner LGT Bank, die Schweizer Privatbanken Julius Bär und Vontobel sowie die ausländischen Großbanken HSBC, Unicredit, BNP Paribas und UBS gehandelt. Dabei sollen laut Reuters Informationsmaterialien an bis zu 20 unterschiedliche Banken herausgegangen sein.

Doch alle Interessenten dürften sich hauptsächlich für das Kerngeschäft mit vermögenden Privatkunden interessieren. Dagegen gelte der Verwaltungsapparat der BHF-Bank mit ihren insgesamt rund 2100 Mitarbeitern “als stark aufgebläht”. Falls dies zutreffen sollte, droht ein empfindlicher Personalabbau nach der Übernahme durch einen Mitbewerber.

Doch ein Verkauf steht noch in weiter ferne. “Der Prozess dürfte sich noch einige Monate hinziehen”, ergänzte ein Insider. Die BHF-Bank weist einen Buchwert von 650 Mio. Euro aus.

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