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Credit Suisse verkauft Winterthur-Versicherung an Axa (Teil 2)

Die französische Axa kauft für 12.3 Mrd. Franken die Winterthur-Versicherung der Credit Suisse. Die Reaktionen von Angestellten und Managern fallen sehr unterschiedlich aus.

Zürich/Paris. Durch die Übernahme der CS-Tochter Winterthur wird die französische Axa der grösste Versicherer Europas. Die CS Führung ist über den Verkauf der Versicherungstochter erfreut, anders sieht dies bei den Angestellten aus.

“Hauptsache weg von der Credit Suisse” zitiert der Tages-Anzeiger in der heutigen Ausgabe drei Finanzkaderleute der Winterthur. Doch zufrieden mit dem Verkauf “ihrer” Winterthur an die Axa scheinen sie nicht. Lange haben sie auf den Alleingang hin gearbeitet, den Schritt in die Unabhängigkeit schien zum greifen nahe. Und dann der Verkauf. Nicht nur einzelne Angestellte sind unzufrieden, auch der Kaufmännische Verband Schweiz bedauert den Entscheid sehr. Der Personalverband ist überzeugt, dass die Winterthur nach den Restrukturierungen der letzten Jahre fit gewesen wäre für einen Börsengang.

Ganz anders tönt es bei der Führung von CS und Axa. Axa Chef Henri de Castries betont den “perfekten strategischen Fit” der beiden Konzerne, CS Chef Kielholz betont, dass die Winterthur nun in einer stabilen Situation sei.

Auch die Finanzmärkte scheinen der Meinung, die CS habe mit dem Verkauf das Richtige getan. Die CS Titel stiegen gestern nach Bekanntgabe des Verkaufs vorübergehend um 3 Prozent. Analysten sind der Meinung, die CS habe einen sehr hohen Preis für die Winterthur-Tochter herausgeholt.

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