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Wie Sie mit Recruitern in Kontakt bleiben, auch wenn diese keinen Job für Sie haben

Keep your distance

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Recruiter sind oft recht beschäftigte Leute. Selbst in dem aktuell schwachen Arbeitsmarktumfeld sind sie eifrig damit beschäftigt, neue Aufträge hereinzuholen und sich durch eine Flut von Lebensläufen durchzuarbeiten, die von verzweifelten Kandidaten eingesandt werden.

Oft haben Sie einfach keine Stelle, auf die Sie passen könnten. Doch dies bedeutet nicht, dass Sie den Kontakt aufgeben sollten. Denn sobald der Arbeitsmarkt wieder anzieht, werden sich auch wieder mehr Kandidaten auf den Arbeitsmarkt wagen, um die die Arbeitgeber kämpfen werden. Andererseits wollen Sie Recruitern auch nicht mit allzu vielen Emails und Anrufen auf den Wecker fallen. Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, damit Ihre Beziehung zu Ihrem Recruiter auch weiterhin glücklich bleibt:

1. Fragen Sie nach Informationen

Glauben Sie ja nicht, dass Sie schon alles über den Arbeitsmarkt wüssten. Falls Ihr Recruiter kompetent ist, dann wird er nicht nur Lebensläufe versenden, sondern mit Arbeitgebern in seinem Spezialgebiet über längere Zeit zusammenarbeiten.

„Recruiter sollten Einblicke gewähren, wo es aktuell Chancen gibt und vielleicht auch zusätzliche Informationen über den Markt geben, Nachrichten und Studien weiterleiten und herausstreichen, in welchen Bereichen eingestellt wird“, sagt Andy Dallas vom Personalberatungsunternehmen Robert Half Financial Services.

2. Bleiben Sie verfügbar

Dies hängt offensichtlich ein wenig von Ihren persönlichen Umständen ab. Doch wenn Sie flexibel (oder arbeitslos) sind, dann dürfte ein Recruiter sich eher an Ihren Namen erinnern, wenn sich eine Chance bietet. Eine langfristige Beziehung aufrechtzuerhalten – und sich nicht nur für einen einzigen Job zu bewerben – kann dabei hilfreich sein.

„Sie werden dem Recruiter sofort einfallen, sobald eine Gelegenheit auf dem Radar des Consultants erscheint“, sagt Headhunter Graeme Bradley vom Mark Sattin. „Diese Vorteile sind im derzeitigen Marktumfeld und auf dem Junior Level von besonders großer Bedeutung, wo das richtige Timing zählt und die Breite der Kompetenzen gegenüber dem Passen zum Team oder sogar der Verfügbarkeit zweitrangig ist“, ergänzt Bradley.

3. Fragen Sie, welche zusätzlichen Kompetenzen von Vorteil sein könnten

Vielleicht wissen Sie schon alles, was Sie für eine bestimmte Tätigkeit wissen müssen. Doch womöglich ist Ihnen nicht ganz bewusst, was Arbeitgeber im aktuellen Umfeld gerade suchen. Denn der jeweilige Anforderungskatalog für eine Stelle entwickelt sich weiter, was eine Optimierung Ihrer Kompetenzen erforderlich machen kann. Dabei kann Sie ein guter Recruiter mit seinem Rat unterstützen.

„Falls es etwas gibt, womit ein Kandidat uns bei unserer Arbeit unterstützen kann,  dann kann dies die Performance beim nächsten Mal verbessern – gleich ob es um eine bessere Interview-Technik oder Fachkompetenzen geht“, sagt Personalberater Geoff Fawcett von Hays Financial Markets.

4. Seien Sie sympathisch

Womöglich denken Sie, dass ein Recruiter nur dazu da ist, Ihre Bedürfnisse zu bedienen. Doch diese müssen auch die Interessen ihrer Kunden respektieren. Derzeit lassen viele Banken oder andere Dienstleister viele offene Stellen lange unbesetzt oder ziehen plötzlich Stellenausschreibungen zurück, die eigentlich schon bewilligt waren. Dies kann für Bewerber sehr frustrierend sein. Doch für solche Fehlschläge allein den Recruiter verantwortlich zu machen, kann kontraproduktiv sein.

„Das eigentliche Problem besteht darin, dass Recruiter manchmal kein Feedback erhalten – selbst nach sieben Vorstellungsgesprächen nicht“, erzählt Recruiter David Leithead von Michale Page Financial Services. „Manchmal wird nicht einmal der Personalabteilung und dem Recruiter mitgeteilt, dass ein Kandidat zurückgewiesen wurde“, ergänzt Leithead.

5. Bleiben Sie am Ball

Es gilt die Daumenregel, dass es völlig genügt, einmal im Monat seinen Recruiter zu kontaktieren. Denn diese werden gewiss nicht entzückt sein, jeden Tag von Ihnen angerufen zu werden – besonders in einem ausgetrockneten Arbeitsmarkt nicht. Auch Sie wären hierüber wenig begeistert.

„Ein erfahrener Consultant wird Ihnen während des Prozesses einen Hinweis geben, wie häufig eine Kommunikation erforderlich ist“, sagt Bradley. „Doch wenn Ihre Consultant sich mit Ihnen alle fünf Minuten auf einen Kaffee treffen möchte, dann würde ich mir Sorgen machen.“

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