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Überblick – Stellenstreichungen bei Finanzinstituten weltweit

Die seit mehr als einem Jahr andauernde Finanzkrise hat mittlerweile Zehntausende Banker ihren Job gekostet, berichtet Reuters.

Deutschland

BayernLB: Die bayerische Landesbank will 300 bis 350 Stellen streichen – weitere Kürzungen gelten als wahrscheinlich. In der Kapitalmarktsparte sind bereits 80 Jobs weggefallen.

Commerzbank: Die zweitgrößte deutsche Bank will nach der Übernahme der Dresdner Bank 9.000 Jobs abbauen, davon 2.500 außerhalb Deutschlands.

HSH Nordbank: Die Landesbank von Schleswig-Holstein und Hamburg will 750 ihrer weltweit 4.300 Arbeitsplätze abbauen, vor allem in Deutschland.

West LB: Bei der Düsseldorfer Landesbank sollen bis 2010 zwischen 1.300 und 1.500 der knapp 6.000 Stellen wegfallen.

Italien

Unicredit : Die Großbank will 9.000 der insgesamt 100.000 Stellen streichen, vor allem bei der deutschen Tochter Hypovereinsbank, in Österreich und Italien.

Schweiz

Credit Suisse: Die Eidgenossen haben vor allem im Investmentbanking über 1.500 Arbeitsplätze abgebaut, weitere 500 sollen hinzukommen.

UBS hat bereits 7.000 Stellen gestrichen, weitere 2.000 sollen hinzukommen. Betroffen ist vor allem das Investmentbanking. Die Schweizer Bank will die Zahl der Mitarbeiter insgesamt um mehr als zehn Prozent auf unter 80.000 drücken.

Großbritannien

Barclays: Die Großbank plant im Zusammenhang mit dem Kauf der nordamerikanischen Teile von Lehman Brothers die Streichung von rund 3.000 Stellen.

HSBC: Die vor allem in Asien aktive Bank will im Investmentbanking 1.100 Stellen eliminieren.

Royal Bank of Scotland wird weltweit 3.000 von 170.000 Arbeitsplätze streichen.

USA

Bank of America: Die nach Bilanzsumme zweitgrößte US-Bank will nach der Übernahme des Hypothekenfinanzierers Countrywide Financial 7.500 Jobs abbauen.

Citigroup: Die einst weltgrößte Bank hat in diesem Jahr im Zuge des Sparprogramms 23.000 Arbeitsplätze gestrichen und will weitere 10.000 Arbeitsplätze abbauen.

Fidelity: Der US-Finanzdienstleister hat bereits 2.600 Jobs abgebaut und hat die Entlassung von weiteren Mitarbeitern angekündigt.

First American: Die Versicherungsgesellschaft hat in diesem Jahr knapp 3.000 Stellen gestrichen, was acht Prozent der Belegschaft entspricht.

Goldman Sachs will 3.300 Arbeitsplätze abbauen. Das ist jede zehnte Stelle.

JP Morgan Chase will im Investmentbanking in Europa jede zehnte Stelle streichen. Weltweit beschäftigt die US-Bank mehr als 180.000 Mitarbeiter, davon 25.000 im Investmentbanking.

Lehman Brothers mit seinen 26.000 Mitarbeitern hat im September Gläubigerschutz nach US-Insolvenzrecht angemeldet. Rund 10.000 Banker in Nordamerika haben nach der Übernahme durch Barclays die Zusage, zumindest bis Jahresende beschäftigt zu werden.

Merrill Lynch hat vor der vereinbarten Übernahme durch die Bank of America den Abbau von 4.200 Stellen angekündigt.

Morgan Stanley: Die Investmentbank hat im Juli angekündigt, nach dem Abbau von 4.800 Stellen keine weiteren Jobs mehr zu streichen.

National City: Das Kreditinstitut will in drei Jahren 4.000 Arbeitsplätze streichen, was 14 Prozent der Belegschaft entspricht.

Wachovia: Die US-Bank will 6.500 Arbeitsplätze abbauen.

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