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Radikaler Stellenabbau bei Allianz und Dresdner (Teil 2)

In der Dresdner Bank sollen 2.480 Stellen gestrichen werden – doch dem Stellenabbau in Verwaltung und Abwicklung stehen neue Stellen in anderen Bereichen gegenüber.

Die Dresdner Bank wird komplett umgekrempelt. Künftig wird sie in die Unternehmensbereiche für Privat- und Firmenkunden, Investment Banking und Business Services eingeteilt sein. Zusätzlich will die Dresdner Bank Hierarchien, Strukturen und Prozesse vereinfachen. Bis 2008 sollen dabei 2.480 Stellen eingespart werden. Betroffen sind dabei jeweils rund 1.250 Stellen in der Geschäftsabwicklung und Kreditbearbeitung sowie in zentralen und regionalen Steuerungsfunktionen.

1.980 der betroffenen Banker sind Mitarbeiter der Dresdner Bank AG, bei in- und ausländischen Tochtergesellschaften sind 500 Stellen betroffen.

Beratung und Vertrieb werden gestärkt

In den kundenahen Bereichen hingegen plant die Dresdner Bank offensiv. Im Privatkundengeschäft (Personal Banking) sollen die Mitarbeiter von administrativen Tätigkeiten befreit werden. Im Private Banking soll – wie eFinancialCareers bereits berichtete – die Anzahl der Standorte von jetzt 120 auf rund 400 erhöht werden. Auch im Private Wealth Management für besonders vermögende Kunden und ihre Familien werden zusätzliche Standorte im In- und Ausland eröffnet. Noch in diesem Jahr kommen neue Offices u. a. in Monaco, Singapur und Großbritannien hinzu.

Neue Geschäftsbereichen

Gute Chancen auch für Firmenkundenberater: Künftig sollen statt wie bisher an 120 an rund 400 Standorten, die zum neu aufgestellten Unternehmensbereich Private & Corporate Clients gehören, mittelständische Geschäfts- und Firmenkunden beraten werden. Im diesem Private & Corporate Clients-Bereich werden künftig Privatkunden, besonders vermögende Kunden und Mittelstandskunden aus einer Hand betreut.

Im neuen Unternehmensbereich Business Services, der besonders von den Entlassungen betroffen ist, werden die Geschäftsverarbeitung sowie interne Dienstleistungen gebündelt.

Der Unternehmensbereich Investment Banking wird künftig unter dem Namen Dresdner Kleinwort geführt. Er untergliedert sich in die Einheiten Global Banking und Capital Markets. Auch hier kommen nicht alle Banker ungeschoren davon: Die Investmentbank schließt Medienberichten zufolge ihren Aktieneigenhandel in London. Davon betroffen seien etwa zehn Mitarbeiter. Der Aktieneigenhandel solle künftig auf das Frankfurter Büro konzentriert sein, hieß es weiter.

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