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Lloyd Fonds entlässt bis Jahresende 15 Prozent der Belegschaft

Der Anbieter von geschlossenen Fonds, Lloyd Fonds AG, bekommt die Emissionsflaute wegen der anhaltenden Finanzkrise voll zu spüren.

Bis Ende des Jahres wird das Hamburger Unternehmen, das in Schiffe, Immobilien, Flugzeuge, Zweitmarkt-Lebensversicherungen, Private Equity und Regenerative Energien investiert, 15 Prozent der Belegschaft “betriebsbedingt” kündigen, hieß es in einer Pressemitteilung. Von Juli bis September beschäftigte die börsennotierte Gesellschaft laut Quartalsbericht durchschnittlich 163 (Vorjahr: 140) Mitarbeiter.

“Die Gleichung, wonach mehr Mitarbeiter mehr Umsatz und mehr Umsatz mehr Gewinn bedeutet, trifft für Emissionshäuser nicht länger zu”, sagte Finanzvorstand Michael Seidel zur Begründung. Die Entlassungen sollen Einsparungen von 1,5 Mio. Euro pro Jahr bringen.

Der Personalaufwand ist in den ersten neuen Monaten im Vergleich zu 2007 um 17,4 Prozent auf 10,8 (9,2) Mio. Euro gestiegen. Die Personalaufwandsquote kletterte wegen der um ein Drittel auf 45,5 Mio. Euro geschrumpften Erlöse gleich um 10,1 Punkte auf 23,8 (13,7) Prozent.

Neben den rund 24 Angestellten, die entlassen werden, erwartet Lloyd Fonds laut Sprecherin Susanne Jobst einen weiteren Stellenabbau durch Kündigungen von Mitarbeitern und durch Mitarbeiterinnen, die in Mutterschutz gehen.

Für 2009 geht die Lloyd-Fonds-Gruppe von rund 120 fest angestellten Mitarbeitern aus. Die Personalkosten sollen dabei unter dem Niveau von 2007 liegen.

Trotz der angekündigten Entlassungen will das Unternehmen die Kapitalmarktkommunikation ausbauen. Zurzeit sucht Lloyd Fonds einen Referenten für Investor Relations.

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