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12 Prozent der Luxemburger Arbeitskräfte stammen aus Deutschland

“Diversity” ist in Luxemburg nicht nur ein Modewort, sondern längst Realität. Denn etwa 80 Prozent der Arbeitskräfte im Großherzogtum stammten nach einer neuen Studie der nationalen Statistikbehörde Statec in 2008 aus dem Ausland. Im Jahr 2000 waren es erst 70 Prozent.

Bei der Untersuchung wurde nicht berücksichtigt, ob es sich bei den Beschäftigten um Grenzgänger handelt oder ob sie tatsächlich in Luxemburg leben. Nicht enthalten in der Erhebung ist auch der öffentliche Dienst, der auch weiterhin von Luxemburgern dominiert wird. Ebenso fehlen Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten.

Die größte Gruppe der Mitarbeiter stellen mit 27 Prozent die Franzosen; die Luxemburger kommen mit 25 Prozent nur auf Platz zwei. Jeweils rund 13 Prozent stammen aus Portugal oder Belgien. 12 Prozent haben einen deutschen Pass. Die übrigen europäischen Nationen spielen mit weniger als 7 Prozent nur eine untergeordnete Rolle; das gleiche gilt für die 3 Prozent nichteuropäischen Beschäftigten.

An der Spitze der Branchen mit der höchsten Diversität liegt der Gesundheits- und Sozialsektor. Erst an zweiter Stelle rangieren die Finanzdienstleistungen, gefolgt von der Industrie.

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