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Es geht also doch: Bei der LGT Group erhalten die Mitarbeiter 9 Prozent mehr

Der Hauptsitz der LGT Group. Im Hintergrund das Schloss von Liechtenstein.

Der Hauptsitz der LGT Group. Im Hintergrund das Schloss von Liechtenstein.

Die Liechtensteiner LGT Group beweist, dass sich auch im schwierigen Umfeld gutes Geld verdienen lässt. Der Reingewinn kletterte im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um stolze 58,1 Prozent auf 129,8 Mio. Franken, wie die fürsteneigene Bank am heutigen Mittwoch (29. August) mitteilte. Der Nettoneugeldzufluss belief sich auf 5,5 Mrd. Franken.

Dabei legten die Erträge lediglich um 14,3 Prozent auf 466,3 Mio. Franken zu, während durch die Kostendisziplin mehr in der Kasse übrig blieb. Mithin verbesserte sich die Kostenertragsquote binnen Jahresfrist von 75 auf 65 Prozent, womit die LGT besser als die meisten Schweizer Banken abschnitt.

Auch die Mitarbeiter bekommen von dem Geldsegen etwas ab. Denn die LGT drückte nur bei den Sachkosten auf die Bremse, die sich um 10 Prozent auf 73,7 Mio. Franken verringerten. Dagegen ließ das Institut für die Mitarbeiter mehr springen. So legte der Personalaufwand um 8,9 Prozent auf 227,8 Mio. Franken zu. Unter dem Strich zahlte die LGT für jeden ihrer 1773 Mitarbeiter etwa 128.500 Franken.  Unter den Schweizer Banken zeigten sich lediglich die  Credit Suisse mit etwa 139.100 und Vontobel mit 136.600 Franken großzügiger gegenüber ihren Mitarbeitern.

LGT-Chef Prinz Max von und zu Liechtenstein kündigte an, weiter wachsen zu wollen: „Wir sind sehr erfreut über die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr. Im Private Banking haben wir sowohl in den deutschsprachigen Kernmärkten als auch in Asien und den übrigen Wachstumsmärkten sehr erfolgreich gearbeitet. Im Asset Management hat unsere gute langfristige Anlageperformance zu signifikanten Zuflüssen geführt. Wir werden auch in den nächsten Jahren weiter in den Ausbau dieser Geschäftsbereiche investieren.“

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