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GASTKOMMENTAR: Welche Dummheiten Sie begehen können, wenn Ihr Job auf der Kippe steht

Dominic Connor

Falls Ihnen höflicherweise mitgeteilt worden ist, dass Ihr Job auf der Kippe steht, dann sitzen Sie womöglich an Ihrem Schreibtisch, fühlen sich ungerecht behandelt und sorgen sich um Ihre Zukunft. Unter solchen Umständen stellen sich diverse Gelegenheiten zu Fehlverhalten fast von selbst ein.

Ein gutes Beispiel: Offensichtlich sind die Kontakte, die Sie aufgebaut haben, von einigem Wert und wenn Sie schon dabei sind: Wieso machen Sie nicht eine „Außer-Haus-Sicherheitskopie“ von einer coolen Excel-Datei und dem Pitchbook, das Sie über die Privatisierung der griechischen Gasindustrie angefertigt haben?

In den alten Zeiten  – also in 2010 – fiel dies ganz leicht: Sie haben das Ganze einfach zu Ihrem privaten Email-Account gesendet. Doch so naiv sind Sie heute nicht mehr, oder? Nein, Sie haben für Kleingeld einen USB-Stick gekauft, auf den alle Ihre Daten und diejenigen von einigen Ihrer Kollegen passen – nur um ganz sicher zu gehen. Doch leider klappt auch das nicht. Denn einen offenen USB-Port in diesen Tagen zu finden, bedeutet entweder, dass Ihr IT-Sicherheitspersonal inkompetent oder aber sehr kompetent ist und von einem Vorort aus ganz genau beobachtet, was Sie so treiben. Sie wussten gar nicht, dass es dort ein Security Office gibt? Ach du meine Güte…

Mittlerweile haben Sie vielleicht schon ganz allein herausgefunden, dass ein einfaches Ausdrucken ebenso wahrscheinlich schiefgehen würde. Sobald Ihnen mitgeteilt wurde, dass Ihr Job auf der Kippe steht, sind Ihre Karte markiert und die Monitore angeschaltet worden  – vielleicht sogar schon früher. Sind Sie immer noch wagemutig?

Einen Job zu verlieren, stellt keinen fatalen Makel in Ihrem Lebenslauf dar. Doch die Kündigung zu vermasseln und fristlos vor die Tür gesetzt zu werden, kann Sie schwer treffen. Falls Sie dabei ertappt werden, illegal Informationen von Ihrem Arbeitgeber entwendet zu haben, dann können Sie sich schon einmal von Ihrer Abfindung, Ihren ausstehenden Bonusansprüchen und Aktienoptionen verabschieden. Denn es handelt sich um ein Verbrechen. So weit sollten Sie es nicht kommen lassen.

Dominic Connor ist Director bei QF Search und Buchautor.

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