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Rekrutierungsoffensive von AWD trägt erste Früchte

Strukturvertriebe wie AWD haben ein Problem – und das ist ausnahmsweise einmal nicht die Finanzkrise. Während Banken und Versicherer unisono über die Verwerfungen der globalen Verwerfungen jammern, gehen den beiden Vertriebsgesellschaften die Sales-Mitarbieter aus.

Die Zahl der AWD-Finanzberater – sowohl selbständig als auch angestellt – ist im vergangenen Jahr drastisch zurückgegangen. Ende September beschäftigte AWD weltweit nur noch 5.748 (Vj. 6.342) selbstständige und angestellte Finanzberater.

Das entspricht einem Rückgang von 9,4 Prozent im Vergleich zum September 2007. Die Zahl der Repräsentanzen verringerte sich um vier Prozent auf 484 (Vj. 504).

Der Grund: eine hohe Fluktuation in Großbritannien, außerdem haben “nicht ausreichend produktive Berater” das Unternehmen verlassen.

Entsprechend fiel zwar der Personalaufwand in den vergangenen zwölf Monaten um 38,6 Prozent auf 24,3 (Vj. 39,6) Mio. Euro. Doch das ist nur ein schwacher Trost, schließlich sinken die Umsatz- und Gewinnerwartungen in den Folgemonaten entsprechend.

Die Zahl der angestellten AWD-Mitarbeiter gab ebenfalls nach. Ende September waren es noch 2017 (Vj. 2.278) Mitarbeiter. Der Personalaufwand für die Festangestellten gab folglich um 14,5 Prozent auf 99,8 (Vj. 116) Mio. Euro nach.

Berufsoptimist Maschmeyer sieht trotzdem Licht am Ende des Tunnels. Eine “Rekrutierungsoffensive” habe dem Konzern im dritten Quartal rund 1.000 Berater-Trainees beschert, davon rund 600 in Deutschland.

Derzeit bildet der Konzern europaweit 2.700 Berater aus – 1.200 mehr als im Vorjahr. “Damit sind wir aus heutiger Sicht zuversichtlich, bis Ende des Jahres 2008 zusammengefasst über 8.000 Berater und aktive Vermittler in der AWD Gruppe zu verfügen”, teilte Maschmeyer per Pressemitteilung mit.

Eine Übersicht mit freien Stellen gibt es hier.

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