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Gehaltserhöhungen bei Schweizer Banken

Die UBS erhöht die Basislohnsumme für ihr in der Schweiz tätiges Personal um 2,5%, die Credit Suisse Group wird 2,4% mehr zahlen.

Die UBS wird die Löhne ihrer Angestellten zum 1. März 2007 anpassen. Die entsprechende Basislohnsumme wird dafür um 2,5% erhöht. Die Anpassungen erfolgen funktions- und leistungsorientiert auf individueller Basis. Alle Mitarbeitenden werden zudem in den erfolgsabhängigen Bonusprozess einbezogen.

Auch für die Mitarbeiter der Credit Suisse Group in der Schweiz wird es künftig mehr Geld geben: Die Sozialpartner einigten sich auf eine Erhöhung um 2,4% der Lohnsumme für individuelle und leistungsabhängige Gehaltserhöhungen. Die Saläranpassungen erfolgen hier per 1. April 2007.

Die Vereinbarung gilt jeweils für die Mitarbeiter der Bankbereiche in der Schweiz, die der Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten (VAB) unterstellt sind, also bis hin zur mittleren Kaderebene.

Mit dieser Erhöhung des Basisgehalts liegt die UBS sogar noch über dem von ihr selbst prognostizierten durchschnittlichen Gesamtanstieg der Gehälter im Schweizerischen Bankensektor: Als Ergebnis der aktuellen UBS Lohnumfrage erwartet das Geldhaus für die Angestellten im Bankensektor in der Schweiz eine durchschnittliche Erhöhung der Bezüge um 2,4% für das Jahr 2007. Im Branchenvergleich werden im Finanzsektor damit hinter dem IT-Sektor und den Sparten Energie und Kantonsverwaltungen die vierthöchsten Lohnsteigerungen erwartet.

Noch optimistischer zeigt sich der Schweizer Gewerkschaftsbund (SGB), die die UBS-Lohnprognosen der vergangenen Jahre mit der realen Entwicklung verglichen hat: “Vergleicht man die UBS-Prognosen der letzten 5 Jahre mit den gesamtarbeitsvertraglich vereinbarten Lohnerhöhungen, zeigt sich, dass die UBS-Prognose im Schnitt um 15% unter den mit den Gewerkschaften ausgehandelten Lohnabschlüssen lag”, begründet SGB-Zentralsekretär Daniel Oesch, warum seiner Meinung nach noch höhere Lohnsteigerungen zu erwarten sind.

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