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400 Mitarbeiter im Nirwana zwischen Commerz- und Postbank

Dem Wettlauf beim Arbeitsplatzabbau bei der Commerzbank und der Postbank fallen möglicherweise 400 weitere Mitarbeiter zum Opfer. So hat die Commerzbank angekündigt, im Zuge der Dresdner Bank-Übernahme allein in Deutschland 6500 Arbeitsplätze bis 2012 zu streichen und die Postbank will fast jede zehnte Stelle, 2000 insgesamt, abbauen.

Dabei will die Postbank jetzt nach Informationen des Handelsblatts Teile des von der Dresdner Bank in 2004 dorthin ausgelagerten Zahlungsverkehrsgeschäfts an die Commerzbank zurückgeben. Der entsprechende Vertrag läuft Anfang 2011 aus.

Doch das Frankfurter Institut muss selbst kräftig sparen und will die bis zu 400 Mitarbeiter gar nicht haben. Denn die Commerzbank vertraut auf ihre eigene IT-Systeme.

Mithin sind die Arbeitsplätze akut gefährdet. “Das ist eine Sauerei. Der Streit zweier Banken wird auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen, denen jetzt die Arbeitslosigkeit droht”, wettert Gerd Tausendfreund von Verdi.

Die Commerzbank hatte sich indes verpflichtet, bis Jahresende auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Der Streit zwischen den beiden teilweise staatseigenen Banken soll bei einem Treffen der Personalchefs am morgigen Mittwoch (21. April) gelöst werden.

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