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Die drei Social Media-Gebote für Banker

Social media

Social Media hat einen unglaublichen Stellenwert im Leben und bei der Arbeit gewonnen. Mittlerweile ist es recht einfach, Lebensläufe online zu versenden und so nach Jobs zu suchen. Doch die meisten Banker halten sich auf den Social Media-Websiten zurück, da diese dem konservativen Image der Branche widersprechen. Dennoch wandeln sich die Zeiten. So hat kürzlich Morgan Stanley 17.000 seiner Finanzberater erlaubt, Websites wie Twitter zu nutzen.

Ein riskantes Spiel

Dennoch gilt, es Vorsicht walten zu lassen, sobald Sie online gehen. „Berufserfahrene Banker bauen ihr Karriereimage normalerweise nicht über Social Media auf, sondern auf Leistungen im realen Markt“, sagt Fabrice Isnard vom Personaldienstleistungs-Unternehmen Robert Walters in Shanghai. „Falls dies nicht angemessen gemanagt wird, kann Social Media leider Ihr Image und Ihre Karriere beeinträchtigen. Überdies benötigt es einen beträchtlichen Zeitaufwand, um auf dem Laufenden zu bleiben und enthält Risiken, die die Reputation einer Person beeinträchtigen können.“

Trotz der möglichen Nachteile, scheint es einen unwiderruflichen Trend darzustellen, Online-Profile zu unterhalten. Daher ist es ratsam, zumindest ein Profil im Internet zu besitzen. „Social Media kann ein machtvolles Instrument darstellen, um ihr Karriere-Image zu verbreiten und die Aufmerksamkeit für ihre Leistungen bei Ihren Kollegen zu steigern. Es ist kosteneffizient, normalerweise gratis und global abrufbar.“

Katrina Khan von Morgan McKinley Financial Services in Shanghai ergänzt: „Im zwischenmenschlichen Bereich kann eine aktive Präsenz auf einschlägigen Social Media-Websites das Profil von Kandidaten verbessern, die Kandidaten von Mitbewerbern absetzen und Ihnen neue berufliche Chancen, Informationen, Networking und möglicherweise sogar einen neuen Job bringen.“

Das erste Gebot: Erscheinen Sie nicht verzweifelt

Wenn Sie auf Ihrem Profil offen angeben, dass Sie „nach einem Job suchen“, dann kann dies Ihre Chancen verschlechtern, weil Sie verzweifelt klingen. Darüber hinaus suchen Sie nicht einfach nach irgendeinem Job, sondern nach einem, der Ihren Ansprüchen genügt. Isnard ergänzt: „Ich würde dazu raten, den Content und die Karrierebeschreibung so anzulegen, dass die Chance steigt, dass dies bei einer Suche gefunden wird.“

Das zweite Gebot:  Seien Sie diskret

Diskretion bei der Weitergabe von Informationen ist ein Muss. Laut Khan sollten sich die Banker mit der Policy des Unternehmens in Bezug auf Social Media vertraut machen, insbesondere wenn der Name des Arbeitgebers fällt. „Wenn sie den Unternehmensnamen nutzen, dann werden sie zu einem inoffiziellen Vertreter des Unternehmens und müssen sich um ihr Online-Verhalten kümmern, und darauf achten, dass Mitteilungen, Fotos und Videos in das Profil des Arbeitgebers passen“, sagt Khan.

Laut der Expertin passt Social Media zumeist nicht gut in das Konzept für die externe Kommunikation der meisten Banken. „Daher wir die Annahme wahrscheinlich in den Bankberufen relativ begrenzt bleiben“, sagt Khan.

Das dritte Gebot: Es gibt Funktionen zum Schutz Ihrer Privatsphäre, also nutzen Sie sie auch

Im Verlust von privaten Daten besteht eine weitere potenzielle Bedrohung von Bankern und Unternehmen: „Jedes persönliches Social Media-Profil sollte über korrekte Funktionen zum Schutz der Privatsphäre verfügen, was bedeutet, dass auf die Informationen nur von denjenigen zugegriffen werden kann, für die sie bestimmt sind. Daher ist es ratsam, sehr persönliches Material wie Fotos oder familiäre Informationen oder die Erwähnung von Problemen am Arbeitsplatz zu vermeiden“, ergänzt Khan.

Falls Sie Informationen mit anderen Nutzern teilen möchten oder an einer Diskussion teilnehmen möchten, rät Khan: „Versuchen Sie Informationen zu posten, die bereits öffentlich verbreitet wurden wie z.B. Pressemitteilungen oder veröffentlichte Berichte, interessante Artikel, die Sie gelesen haben, oder ein Research, das über einen Marktsektor angestellt worden ist.“

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