☰ Menu eFinancialCareers

Und die nächste Bank greift zum Rotstift: Credit Suisse will 60 Führungskräfte loswerden

Credit Suisse in London

Credit Suisse in London

Während die Sparrunde im vergangenen Jahr mit großen Ankündigungen einherging, scheint sie in diesem Jahr eher in kleinen Schritten daherzukommen. So will die Nachrichtenagentur Reuters aus nichtgenannten Quellen erfahren haben, dass die Credit Suisse 60 Managing Directors  und Directors den Laufpass geben will.

Betroffen von der Maßnahme sollen die Bereiche M&A sowie Capital Markets vor allem am Standort London sein. Dabei scheint es die Directors überproportional hart zu treffen, denn von ihnen  sollen 30 Prozent gehen, während es bei den Managing Directors lediglich 10 bis 15 Prozent sind.

Die Kündigungen würden im Juli ausgesprochen, wobei sich der gesamte Prozess über einige Monate hinziehen dürfte. Am Ende könnten laut den Reuters-Quellen 20 bis 30 Prozent der Führungskräfte im europäischen Investmentbanking abgebaut werden.

Die Credit Suisse hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, 3500 Stellen in der Gesamtbank streichen zu wollen. Im ersten Quartal waren 2000 Stellen weggefallen, womit die angekündigten Einsparungen noch nicht abgearbeitet sind.

Damit setzt sich die Reihe der Hiobsbotschaften aus dem europäischen Investmentbanking fort. So wurde Ende vergangener Woche bekannt, dass die Citi ihr Investmentbanking in Frankfurt um 20 Prozent verkleinern wolle. Dies lässt für die anstehende Berichtssaison für das zweite Quartal zumindest im europäischen Investmentbanking das Schlimmste befürchten.

Kommentare (0)

Comments

Antworten

Pseudonym

Pflichtfeld

E-Mail

Ungültige E-Mail-Adresse

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier