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Ausverkauf bei Sal. Oppenheim geht weiter: Hauck & Aufhäuser stärkt Investmentbanking

Die Telefonleitungen bei Sal. Oppenheim müssen heißlaufen. Nur eine Woche, nachdem die australische Bank Macquarie den Aktienhandel der strauchelnden Privatbank übernommen hat, bedient sich jetzt Hauck & Aufhäuser am Sal. Oppenheim-Personal.

Ein zehnköpfiges Team um den M&A-Spezialisten Wolfram Schmerl wechselt zu der Frankfurter Privatbank Hauck & Aufhäuser. Damit wächst das noch junge Investmentbanking auf etwa 70 Mitarbeiter an, was immerhin mehr als 10 Prozent des gesamten Personals ausmacht.

Bei Sal. Oppenheim soll Schmerl rund 50 M&A-Transaktionen mit einem Volumen von insgesamt 10 Mrd. Euro eingefädelt haben. “Wir stellen uns auf, um eine kritische Masse für ein schlagkräftiges Team zu haben”, sagte Felix Höpfner von Hauck & Aufhäuser.

“An solche Leute kommt man in normalen Zeiten nicht ran”

Traditionell besteht das Kerngeschäft von Hauck & Aufhäuser mit Standorten in Frankfurt und München in der privaten Vermögensberatung von Unternehmern. Mit dem Ausbau des Investmentbankings soll diese Klientel auch in geschäftlichen Dingen wie M&A oder Börsengängen beraten werden. Mithin konzentriere sich das Investmentbanking auf Small- und Midcaps. Eigenhandel oder Emissionsgeschäft seien tabu. “Wir sind risikoavers”, sagte Höpfner.

Der Schritt spricht auch dafür, dass Hauck & Aufhäuser mit einer Wiederbelebung des M&A-Geschäftes rechnet, nachdem 2009 ein sehr schwieriges Jahr für die Branche war. Überdies habe die Privatbank die Gelegenheit genutzt. “An solche Leute kommt man in normalen Zeiten nicht ran”, ergänzte Höpfner.

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