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Geplante Begrenzung der Boni stellt vor allem für die Deutsche Bank eine schlechte Aussicht dar

Balancing out salaries and bonuses, especially for managing directors at Deutsche Bank

Balancing out salaries and bonuses, especially for managing directors at Deutsche Bank

Die EU will ihre Planungen, die Boni von Investmentbankern auf die Höhe der Festgehälter zu begrenzen, weiter vorantreiben. Bislang machen bei den Spitzenverdienern die Boni den Löwenanteil an der Gesamtvergütung aus.  Bei einer Deckelung auf 100 Prozent der Festgehälter wäre dies passé.

Diese Regelung gilt jedoch nur für sogenannte „Material Risk Takers“, wobei es sich um die Mitarbeiter mit einem besonders großen Einfluss auf das Risiko der Bank handelt. Diese Beschäftigten werden je nachdem als Regulated Employees (Deutsche Bank), Coded Staff (Großbritannien) und Identified Staff (EU) bezeichnet.

Quelle: Vergütungsberichte der Banken

Allerdings werden diese Mitarbeiter nicht nur unterschiedlich bezeichnet.  Vielmehr herrschen in den verschiedenen Ländern und bei unterschiedlichen Banken Unterschiede, wer hierunter fällt. So hat die Deutsche Bank in ihrem jüngsten Vergütungsbericht in Übereinstimmung mit dem deutschen Recht die stolze Zahl von 1363 Regulated Employees ausgewiesen, wovon allein 1250 im Investmentbanking arbeiten. Dazu zählen sämtliche Managing Directors im Investmentbanking. Dagegen sind es bei der Credit Suisse lediglich 487, bei der UBS 448 und bei Barclays sogar nur 238 Regulated Employees. Somit wären ausgerechnet bei der Deutschen Bank besonders viele Mitarbeiter betroffen.

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