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Was von Occupy London übrig bleibt: eine Müllhalde

Der Londoner Finsbury Square im Finanzdistrikt

Der Londoner Finsbury Square im Finanzdistrikt

Deutschen Expats auf dem Weg zur Arbeit in der Londoner City bot sich heute ein erstaunlicher Anblick: Eine der letzten Bastionen der Occupy-Bewegung in Europa wurde um Punkt 1 Uhr geräumt. Übrig bleibt auf dem Londoner Finsbury Square eine große Müllhalde. Von den Stühlen der umliegenden Coffeeshops und schicken Londoner Bars bis hin zu den Verpackungen von Fastfood-Ketten hinterließ die Protestbewegung Tonnen von Müll.

Zwar war es in dem Camp in den zurückliegenden Monaten merklich ruhiger geworden, dennoch wies noch am gestrigen Nachmittag nichts auf die bevorstehende Räumung hin. Doch um 1 Uhr rückte die Polizei an, sperrte das Gelände ab und verwies die letzten Bewohner.

Die ganze Besetzung des öffentlichen Platzes hat die Behörden in den vergangenen Monaten insgesamt rund 60.000 Pfund gekostet. So habe der Council „obdachlosen und verletzlichen“ Bewohnern – auch vom Kontinent – geholfen. Das Camp vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt war bereits im Mai geräumt worden.

Ein einsamer Müllman versucht sich seinen Weg zu bahnen.

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