☰ Menu eFinancialCareers

Notbremse: Credit Suisse will hunderte Investmentbanker feuern

Laut einem Vorabbericht der Handelszeitung steht bei der Credit Suisse ein Stellenabbau im Investmentbanking bevor. Nach Informationen aus Firmenkreisen seien davon mehrere hundert Personen aus dem Handelsbereich betroffen. Das Gros des Stellenabbaus werde in den Vereinigten Staaten stattfinden, allerdings werde auch der Standort Schweiz nicht ungeschoren davonkommen.

Die Schweizer Grossbank wollte diese Information zunächst nicht bestätigen. “Wir richten unser Geschäft ganz grundsätzlich nach den Bedürfnissen unserer Kunden und den Marktbedingungen aus. Die Überprüfung unseres Resourceneinsatzes stellt dabei einen ständigen Prozess dar”, sagte ein Unternehmenssprecher.

Damit scheint die Credit Suisse ihre Expansionsstrategie im Investmentbanking aufzugeben und die Notbremse zu ziehen. So hatte das Institut die Zahl seiner Investmentbanker vom ersten Quartal 2010 zum ersten Quartal 2011 von 20.000 auf 28.000 erhöht. Der Personalaufwand legte im gleichen Zeitraum um 3,7 Prozent auf 2,408 Mrd. Franken zu.

Da die Erträge nicht im gleichen Masse wuchsen, verschlechterte sich die Cost-Income-Ratio vo 66,9 auf 73,1 Prozent. Der Vorsteuergewinn purzelte sogar um 25 Prozent auf 1,343 Mrd. Franken.

Kommentare (1)

Comments
  1. Und das ist erst der Anfang. Auch bei der UBS werden zumindest in den USA bald Köpfe rollen. Die Einstellungsoffensive hat sich auch dort nicht ausgezahlt.

Antworten

Pseudonym

Pflichtfeld

E-Mail

Ungültige E-Mail-Adresse

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier