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Hohe Überweisungen bei der Credit Suisse: 60 Prozent aller Boni werden in Cash ausbezahlt

Wer bei der Credit Suisse einen Bonus von bis zu 125.000 Franken erhält, darf sich über eine üppige Überweisung freuen. Denn bis zu dieser Summe erfolgt die Auszahlung sämtlicher variablen Vergütungen in bar, wie aus dem heute vorgelegten Geschäftsbericht hervorgeht.

Von den variablen Vergütungselementen für 2009 von insgesamt 6,874 Mrd. Franken werden rund 60 Prozent oder 4,140 Mrd. Franken sofort ausbezahlt. Der Rest erfolgt in aufgeschobenen aktienbasierten Vergütungselementen. Der gesamte Personalaufwand für das abgelaufen Geschäftsjahr beläuft sich auf gut 15 Mrd. Franken.

Dougan kassiert mehr als Ackermann

Die 13 Mitglieder der Geschäftsleitung kassieren für das abgelaufene Geschäftsjahr insgesamt 148,90 Mio. Franken. Durchschnittlich ergibt sich somit eine Prokopf-Gesamtvergütung von 11,5 Mio. Franken.

Allein CS-Chef Brady W. Dougan erhält 19,2 Mio. Franken. Damit sticht Dougan deutlich Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann aus, der lediglich auf 13,6 Mio. Franken (9,55 Mio. Euro) kommt.

Von Dougans Bezügen entfallen allerdings nur 1,25 Mio. Franken oder 6,5 Prozent auf sein Grundgehalt. Mehr als 93 Prozent erhält Dougan somit in aktienbasierten variablen Vergütungen, die zeitverzögert ausgegeben werden.

Die Managing Directors und Directors der CS beziehen 40 Prozent ihrer Gesamtvergütung als Festgehalt. Von den Bonuszahlungen wird die Hälfte sofort in Bar ausgeschüttet und der Rest in aufgeschobenen aktienbasierten Vergütungen.

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